Musikfeuerwerke

Der Einsatz von Musikfeuerwerken zur Ausgestaltung besonderer Veranstaltungen reicht zurück bis ins 18. Jahrhundert. Der britische König Georg der II. plante aufgrund des 1748 geschlossenen Aachener Friedens zur Beendigung des Österreichischen Erbfolgekrieges eine riesige Feier mit großem Feuerwerk und Musik und beauftragte Händel hierfür eine „Feuer-Musik“ zu komponieren. Seine Komposition „Music for the royal fireworks“ wurde 1749 anlässlich der Friedensfeier in London uraufgeführt und von einem Feuerwerk begleitet.

Ein Musikfeuerwerk zeichnet sich durch die bestehende Harmonie zwischen Musik und Feuerwerkseffekten aus. Diese basiert auf einer genauen Analyse des gewünschten Musikstückes und der entsprechenden Komposition ausgewählter Feuerwerkseffekte, die die Eigenschaften der jeweiligen Musikpassage aufgreifen und diese in Ausbreitung, Form und Lautstärke widerspiegeln. Hierbei können sowohl klassische als auch moderne Musiktitel als Basis gewählt werden.
Je nach Kundenwunsch lassen sich die gewählten Musiktitel zudem von Band einspielen oder live darbieten. Modernste computergesteuerte Zündanlagen und Audiotechnik stellen hierbei eine synchrone Wiedergabe von Musik und Feuerwerkseffekten sicher und gewährleisten einen uneingeschränkten Genuss für Augen und Ohren.
Das Musikfeuerwerk stellt die Königsdisziplin der Pyrotechnik dar, was sich in Aufwand und Preis widerspiegelt.