Beschuss von havarierten Gasflaschen

Verunfallte oder brandbeaufschlagte Druckgasbehälter stellen für Einsatzkräfte eine besonders hohe Gefährdung dar. Besonders die Gefahr des Zerknalls bei einer Acetylenflasche infolge einer Acetylenzersetzung hat schon zu vielen, teils tödlichen, Unfällen bei Einsatzkräften geführt. Wir haben als erstes Unternehmen in Deutschland zusammen mit der Feuerwehrschule Würzburg und der Waffenindustrie ein Verfahren etabliert, mit dessen Hilfe diese Unfälle der Vergangenheit angehören sollten. Die havarierten Druckgasbehälter werden dabei nach Freigabe durch die örtlich zuständige Waffenbehörde aus 50m bis 300m Entfernung mit einem Präzisionsgewehr beschossen. Das Projektil penetriert den Stahlmantel der Gasflasche und das brennbare Gas brennt mit einer Stichflamme ab. Nach ca. 10 Minuten ist der Behälter völlig drucklos und es geht keine Gefahr mehr von diesem aus. Dieses Verfahren geht auch für inerte Gase, deren Druckbehälter z.B. bei einem Verkehrsunfall mechanisch stark verformt wurde.

Wir bieten zum Thema Beschuss von havarierten Gasflaschen eine eintägige Unterweisung an, in der wir unsere gewonnenen Erfahrungen weitergeben. Es wird auf alle zu beachtenden Einzelheiten eingegangen und wir stellen Ihnen die optimalen Waffen, Munition und Zubehör für diesen speziellen Einsatzzweck ausführlich dar.